Meisterschaft

Die Herren der TS Kronach wurden mit sechs Punkten Vorsprung Meister in der Oberfrankenliga und steigen in die Landesliga Nord auf.

Die Kronacher TT-Cracks hatten sich zwar zu Beginn der Saison mit dem aus Hannover stammenden Christoph Teille verstärkt, dass man aber deswegen souveräner Meister mit sechs Punkten Vorsprung werden würde, dies war nicht unbedingt zu erwarten. Dies auch deshalb nicht, weil die Spieler – außer Teille – die gleichen waren, die die Saison vorher nur mit zwei Zählern Abstand zu einem Abstiegsplatz abgeschlossen hatten.

„Mit Christoph Teille, der neuen Nummer eins, ging ein mächtiger Ruck und Aufwärtstrend durch das ganze Team“. Jeder Akteur machte spielerisch einen Sprung nach vorn. Mehr und mehr etablierte sich Christoph zu einer Art Leitwolf, an dem sich die trainingsfleißigen Mitspieler aufrichteten. Schließlich blieb die Mannschaft in der Vorrunde – bei einem 8:8 in Windheim – ungeschlagen. Zwar war der Vorsprung der Cranachstädter (17:1) gegenüber Bayreuth (15:3) und Windheim (14:4) noch nicht so groß, als das man den Abstand nicht hätte wettmachen können. Es schien sogar alles wieder offen zu sein, als am zweiten Rückrundenspieltag in Mistelgau die erste – es sollte die einzige bleiben – Niederlage fällig war und man drei Wochen später zu Hause gegen den TV Konradsreuth über ein 8:8 nicht hinauskam. Nervös wurden die Kronacher deshalb aber nicht, zumal in den ersten zwei Spielen nach der Winterpause Bayreuth nur zu einem Zähler kam. Als Kronach diesen Verfolger im direkten Vergleich Ende März mit 9:2 fertigte, war der Weg zum Titelgewinn geebnet.

Wie wertvoll der neue Spitzenspieler Christoph Teille für die TSK war, verdeutlicht auch dessen Einzelbilanz. Mit 28:6 Punkten hievte er sich nämlich zum besten Spieler der Oberfrankenliga. Dahinter folgten Martin Wendl vom SV Mistelgau (28:8), Stefan Schirmer vom TSV Windheim (24:10) und Kronachs Nummer zwei, Andreas Eichner (24:12). Eine Bank war aber auch das mittlere Paarkreuz mit Dimytro Nazaryschyn (22:10) und Andre Rauscher (23:7). Rauscher war mit seiner Bilanz der beste Ligaspieler in der „Mitte“, Nazaryschyn folgt gleich dahinter. Positiv gestalteten auch Michael Bittruf (14:9) und Michael Gehring (12:9) im hinteren Paarkreuz ihre Bilanzen.